FAQ

Ich möchte meine Kunststoffe zum Verkauf anbieten, was muss ich dazu tun?

  1. Gehen Sie auf www.polymerstocklist.com
  2. Klicken Sie auf den Button „Material anbieten“.
  3. Füllen Sie das Formular möglichst detailliert aus.
  4. Klicken Sie auf „Submit“.
  5. Warten Sie auf unser E-Mail mit der Bestätigung und der Rechnung im Anhang.
  6. Überweisen Sie den offenen Betrag auf unser Konto (siehe Details auf der Rechnung).
  7. Sobald wir das Geld erhalten haben, stellen wir Ihr Angebot online und senden Ihnen eine Zahlungsbestätigung zu, sowie eine Bestätigung, dass Ihr Angebot auf www.polymerstocklist.com online zu finden ist.
  8. Im den den darauf folgenden Monaten schicken wir Ihnen wiederholt die Rechnungen für ie jeweils bevorstehende Abrechnungsperiode zu. Sie können natürlich jederzeit darauf hinweisen, dass Sie Ihre Angebote ändern oder offline nehmen wollen.

Für welchen Preis soll ich meinen Altkunststoff anbieten?

Die Preiswahl ist eine komplizierte Entscheidung, da sie von mehreren Faktoren abhängt: Wie schnell soll das Material abgeholt werden? Wie verunreinigt ist das Material? Wo befindet sich der Markt für Kunststoffe? ... und vieles mehr.

Falls Sie sich nicht sicher sind unter welchen Preis Sie Ihre Altkunststoffe anbieten sollen, fragen Sie uns. Wir unterstützen Sie gerne: [email protected]

Ich habe ein Material angeboten oder gekauft. Wer übernimmt den Transport?

Die Verantwortung über den Transport ist in den sogenannten Incoterms geregelt (siehe “Was sind Incoterms?”). Falls Sie Unterstützung für den Transport benötigen oder weitere Fragen haben, unterstützen wir Sie gerne. Fragen sie einfach bei uns nach: [email protected]

Was sind Incoterms?

Die Incoterms® (International Commercial Terms) sind weltweit anerkannt und im internationalen Handel von großer Bedeutung. Sie regeln die Rechte und Pflichten von Käufer und Verkäufer in Bezug auf Kosten, Risiko, Versicherung, Be- und Entladung, Transportdokumente, Zölle, Steuern, Verpackung und einiges mehr. Die Incoterms® 2020 können (wie auch die Incoterms® 2010) nach der Transportart in zwei unterschiedliche Kategorien aufgeteilt werden. Sieben Klauseln können für alle Transportarten eingesetzt werden, vier sind ausschließlich für den See- und Binnenschiffstransport geeignet.

Incoterms

Mehr Informationen

Klauseln für alle Transportarten

EXW Ex Works / Ab Werk
FCA Free Carrier / Frei Frachtführer
CPT Carriage Paid To / Frachtfrei
CIP Carriage And Insurance Paid To / Frachtfrei versichert
DAP Delivered at Place / Geliefert benannter Ort
DPU1Delivered at Place Unloaded / Geliefert benannter Ort entladen
DDP Delivered Duty Paid / Geliefert verzollt

1 Die Bezeichnung der Klausel DAT (Delivered at Terminal / Geliefert Terminal) der Incoterms® 2010 wurde in den Incoterms® 2020 zu DPU (Delivered at Place Unloaded / Geliefert benannter Ort entladen) geändert, um die Tatsache zu unterstreichen, dass der Bestimmungsort ein beliebiger Ort sein kann und kein „Terminal“ sein muss.

Klauseln für den See- und Binnenschiffstransport

FASFree Alongside Ship / Frei Längsseite Schiff
FOBFree On Board / Frei an Bord
CFRCost And Freight / Kosten und Fracht
CIFCost, Insurance and Freight / Kosten, Versicherung und Fracht

Vor der Vereinbarung einer Lieferklausel muss geprüft werden, ob die Klausel für die beabsichtigte Transportart überhaupt sinnvoll verwendet werden kann. Bei Verwendung einer ungeeigneten Klausel besteht im Schadensfall unter Umständen keine Klarheit, wo der Gefahrenübergang erfolgt ist. Häufig wird beispielsweise die Schiffstransport-Klausel CIF auch für reine Straßengütertransporte verwendet. Bei dieser Klausel hat der Verkäufer die Gefahren des Verlusts oder der Beschädigung der Ware zu tragen bis sich die Ware an Bord des Schiffs befindet. Bei einem Landtransport kommt die Ware allerdings nie an Bord eines Schiffs.

Einteilung nach der Abwicklungsart

Nach den Anfangsbuchstaben der Incoterms® können vier Gruppen gebildet werden, innerhalb der die Kosten- und Risikotragung (Gefahrenübergang) jeweils nach dem gleichen Grundprinzip ausgestaltet ist. Die Pflichten des Verkäufers nehmen mit jeder Gruppe zu, während sich analog jene des Käufers immer mehr reduzieren.

  • Gruppe E – EXW: Abholklausel, Einpunktklausel
  • Gruppe F - FCA, FAS, FOB: Absendeklauseln ohne Übernahme der Kosten für den Haupttransport durch den Verkäufer, Einpunktklauseln
  • Gruppe C - CPT, CIP, CFR, CIF: Absendeklauseln mit Übernahme der Kosten für den Haupttransport durch den Verkäufer, Zweipunktklauseln
  • Gruppe D - DAP, DPU, DDP: Ankunftsklauseln, Einpunktklauseln

Die zusätzlich angeführte Unterscheidung nach Einpunkt- und Zweipunktklauseln spielt darauf an, dass bei den Incoterms® der Kostenübergang und der Gefahenrübergang nicht am selben Ort erfolgen muss.

Wenn der Übergang der Gefahr des Verlusts oder der Beschädigung gleichzeitig mit dem Übergang der Kosten vom Verkäufer auf den Käufer erfolgt, so spricht man von Einpunktklauseln (Gruppen E, F und D).

Wenn der Gefahrenübergang und der Übergang der Kosten jedoch zu verschiedenen Zeitpunkten erfolgen, dann liegt eine Zweipunktklausel vor (Gruppe C).

Was kostet es Kunststoffe über Polymerstocklist anzubieten?

Genauere Details finden Sie unter den Preisinformationen . Durch den monetären Beitrag können wir unsere derzeitigen Kosten decken und sind in der Lage, sämtliche andere Standardservices kostenfrei anzubieten und somit für eine möglichst gutes Nutzererlebins auf www.polymerstocklist.com zu sorgen.

Ist die Nutzung von Polymerstocklist bindend?

Es gibt keine Bindung und Sie können jederzeit Ihre Angebote offline nehmen, wodurch im Anschluss auch keine Kosten mehr für Sie anfallen.

Kann Ich als Verkäufer Polymerstocklist testen?

Die Nutzung von Polymerstocklist ist für die ersten drei Angebote in den ersten 30 Tagen kostenfrei.

Was kostet es Altkunststoffe oder Kunststoffabfälle über Polymerstocklist anzufragen?

Anfragen auf Polymerstocklist sind kostenfrei!

Wie soll ich das Material am besten beschreiben?

Eines ist klar: umso mehr Informationen umso besser! Käufer wollen natürlich so genau wie möglich wissen, was sie kaufen. Zu den wichtigsten Informationen zählen:

  • Wichtige Anmerkungen und Materialeigenschaften, die in den restlichen Angaben nicht erwähnt wurden!
  • Wieso wird das Material verkauft?
  • Wo und wie ist das Material eingesetzt worden bzw. angefallen?
  • Wie lange wurde das Material bereits gelagert?
  • Wichtig: Gebens Sie an ob und welche Verunreinigungen das Material hat!
  • Für was kann das Material Ihrer Meinung eingesetzt werden? Produkte, die aus dem Material bereits produziert wurden.
  • Materialkennwerte oder Datenblätter des ursprünglich eingesetzten Kunststoffgranulats.
  • Eingesetzte Additive, Füllstoffe oder ähnliches.

Welche Qualität soll ich für mein Material angeben?

Sollten Sie sich bei der Auswahl nicht sicher sein, vermerken Sie es bitte in der Materialbeschreibung oder fragen uns: [email protected]

Post Consumer„Post Consumer“ bezeichnet Altkunststoffe aus nicht gewerblichen Abfällen bzw. aus einer Sammlung nicht gewerblicher Abfälle stammend. Beispiele sind: Restmüll (auch aus Unternehmen), Hausmüll, Flaschen, Verpackungen, etc.
Post Industrial„Post Industrial“ bezeichnet Altkunststoffe aus gewerblichen Abfällen bzw. aus einer Sammlung gewerblicher Abfälle stammend. Beispiele sind: Produktionsreste (kein Restmüll), Paletten, Big Bags, Schnittreste, Ausschussware, etc.
Neuware„Neuware“ bezeichnet Kunststoffgranulat oder -pulver, welches neu aus der petrochemischen Produktion stammt und noch nicht im Einsatz war. Für dieses Material ist ein Datenblatt des Produzenten beizulegen, welche die Materialeigenschaften bestätigt.
Near to Prime„Near to Prime“ bezeichnet Kunststoffgranulat oder -pulver, welches neu aus der petrochemischen Produktion stammt und noch nicht im Einsatz war. Dieses Material muss die angegebenen Materialkennwerte nicht zur Gänze erfüllen und darf definierte Abweichungen aufweisen.
Compound mit Alt­kunst­stoffCompounds mit Altkunststoff setzen sich aus einer Mischung aus Altkunststoffe und Neuware zusammen und werden meist in Granulatform produziert. Die allgemeine Absicht hinter der Materialmischung ist es, definierte und konstante Materialkennwerte versprechen zu können.
Compound mit NeuwareCompounds mit Neuware setzen sich aus einer Mischung aus chemischen Verarbeitungshilfen oder Füllstoffe und Neuware zusammen und werden meist in Granulat Form produziert. Die allgemeine Absicht hinter der Materialmischung ist es, überdurchschnittliche Materialkennwerte versprechen zu können.
Biologisch Abbaubare KunststoffeSpricht für sich 😉
AdditiveChemische Produkte und Füllmittel, welche in der Produktion eingesetzt werden, um die physikalischen und chemischen Eigenschaften von Kunststoffen anzupassen und zu optimieren.
„Andere“Wählen Sie diese Kategorie, sollte die Qualität Ihres Kunststoffes keiner der oben genannten Kategorien entsprechen. Gerne können Sie uns auch benachrichtigen und wir aktualisieren entsprechend unserer Website: [email protected]polymerstocklist.com

Welche Form soll ich für mein Material angeben?

Sollten Sie sich bei der Auswahl nicht sicher sein, vermerken Sie es bitte in der Materialbeschreibung oder fragen uns: [email protected]

Agglo­meratAgglomerat bezeichnet unsortierte Kunststoffteile, die weder vollständig in ihrer ursprünglichen Art sind (Stücke), noch nachträglich geformt wurden (Granulat, Mahlgut, Pulver).
GranulatGranulat bezeichnet granulierte Kunststoffteile, welche durch einen Extrusionsprozess hergestellt werden. Der Prozess der Granulierung findet hauptsächlich Anwendung bei Neuware (und Near-To-Prime), Compounds und Additiven.
MahlgutMahlgut bezeichnet das Produkt einer Mühle, welche das Material auf eine gewünschte Größe zerkleinert. Der Prozess des Mahlens findet hauptsächlich bei Stücken, Agglomerat oder Folien aus „Post Consumer“ und „Post Industrial“ Materialien Anwendung. Mahlgut kann im Anschluss für die Granulierung herangezogen werden zur Erstellung von Compounds oder bereits in der Produktion eingesetzt werden.
PulverAuch Pulver ist das Produkt einer Mühle. Das feine Mahlen zu Pulver wird beinahe ausschließlich für Neuware angewendet.
Folie in Ballen­formDie Ballenform bezeichnet Material, welches zur Form eines Ballens gepresst wurde. Das Pressen findet hauptsächlich für Stücke und Folien ihr Anwendung und dient zur Reduktion der Transportkosten. Beispiele sind Folien, Flaschen und ähnliches.
Folie loseLose Folien sind gesammelt, aber nicht verdichtet.
Folie in RollenFolie in Rollen bezeichnet Ausschuss der Folienproduktion auf einer Rolle aufgewickelt.
Stücke in Ballen­formDie Ballenform bezeichnet Material, welches zur Form eines Ballens gepresst wurde. Das Pressen findet hauptsächlich für Stücke und Folien ihr Anwendung und dient zur Reduktion der Transportkosten. Beispiele sind Folien, Flaschen und ähnliches.
Stücke expandiertExpanierte Stücke bezeichnet hauptsächlich geschäumte Kunststoffe, wie Dämmplatten, Folie oder Styropor­verpackungen.
Stücke loseLose Stücke sind gesammelt aber nicht verdichtet.
Stücke gepresstGepresste Stücke sind stärker verdichtet als Ballen und werden auch als Briketts bezeichnet. Der Prozess der Brikettierung findet meist bei expandierten Stücken Ihre Anwendung.
PlattenKunststoff in Form von Platten auch genannt „Sheets“

Welchen Polymertyp soll ich für mein Material auswählen?

Wenn Sie nicht wissen, welchem Polymertyp Ihr Kunststoff entspricht, empfehlen wir folgende Schritte.

  1. M1. Meist ist auf dem Kunststoffteil (vorwiegend bei Verpackungen) markiert, um welche Polymerfamilie es sich handelt. Diese Markierung ist das sogenannte „Umweltzeichen“:
    Umweltzeichen
  2. S2. Schauen Sie in Ihren Einkaufsrechnungen nach, um welches Material es sich handelt oder fragen Sie Ihren Lieferanten.
  3. Wissen Sie um welchen Polymertyp es sich handelt, finden diesen jedoch nicht in der Auswahl? In diesem Fall wählen Sie bitte die Kategorie „Andere“ und informieren Sie uns, damit wir unsere Website anpassen können: [email protected]

Was ist „MFI“?

„MELT FLOW INDEX“: Hierbei handelt es sich um einen Materialkennwert, der vor allem im Zusammenhang mit Kunststoffen angegeben wird. Dieser Wert wird meistens für Neuware, Regranulat, Rezyklate oder Mahlgut vom Hersteller oder Lieferanten genannt. Für Stücke oder Agglomerate (etc.) ist es meist schwierig einen solchen Wert zu anzugeben.

Was ist „Moulding“?

„Moulding“ bezeichnet die Verarbeitungsart für Kunststoffe. Die gängigsten Verfahren hierfür sind:

  • Extrusion
  • Spritzgießen
  • Blasformen
  • Rotationsformen
  • Schäumen
  • „Andere“: Wählen Sie diese Kategorie, sollte die Moulding Art Ihres Kunststoffes keiner der oben genannten Kategorien entsprechen. Gerne können Sie uns auch benachrichtigen und wir aktualisieren entsprechend unserer Website: [email protected]

Welche Lizenz soll ich angeben?

Geben Sie wenn möglich die Lizenz des ursprünglich für die Produktion eingesetzten Kunststoffs ein bzw. den Namen des eingesetzten Kunststoffgranulats. Z.B.: Total HIPS 7249, Sabic LDPE 2102N3W, Tipplen PP , ..

Was ist mit „Wiederkehrend“ gemeint und welche Menge soll ich angeben?

Geben Sie die aktuell verfügbare Menge an Kunststoffen an. Unter dem Menüpunkt „Wiederkehrend“ können Sie angeben, wie regelmäßig diese Menge zur Verfügung steht (wöchentlich, monatlich, ..).